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Garne Magazine FÜR SIE
Stricktipp - Fransen

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Effektvolle Dekoration
Fransen sind eine einfache, aber effektvolle Bereicherung für jedes folkloristische Strickmodell. Sie betonen die Ärmel- oder Unterkanten von Pullis und Jacken, heben Details wie Taschen oder Passen hervor oder dekorieren ganz einfach die Strickfläche. Und dann gibt es da noch das Einsatzgebiet Nummer 1: Oder können Sie sich einen Schal ohne Fransen vorstellen?

Und so geht’s



Damit die verwendeten Fäden alle die gleiche Länge haben, wickeln Sie den Arbeitfaden um ein Frühstücksbrettchen oder eine feste Pappe geeigneter Größe. Je nach gewünschter Länge schneiden Sie nun die Fäden an einer oder beiden Seiten des Brettchens auf. Sie benötigen die doppelte Länge der fertigen Fransen plus ca. einen Zentimeter für den Knoten.


Legen Sie je nach Dicke des Garns und gewünschtem Volumen der Fransen 2 bis 4 Fäden doppelt. Stechen Sie mit einer Knüpf- oder Häkelnadel von hinten nach vorne in die vorgesehene Stelle, legen Sie die Fäden um den Haken und ziehen Sie die Nadel mit den Fäden durch das Strickstück.
Führen Sie nun die Fadenenden von vorne nach hinten durch die Schlinge und ziehen Sie den Knoten fest an. Wenn alle Fransen eingeknüpft sind, schneiden Sie die Fadenenden auf eine einheitliche Länge.

 



Verspielte Fransen
Wem einfache Fransen nicht genügen, kann diese zur weiteren Dekoration miteinander verflechten oder verknoten.

Verknoten Sie jeweils die Hälfte der Fäden von zwei benachbarten Fransen miteinander. Damit später alle Knoten auf einer Höhe liegen, stechen Sie eine Strumpfnadel vorsichtig zwischen den vorderen und hinteren Teil des Knotens und führen Sie diesen an die richtige Stelle, bevor Sie ihn fest anziehen.
Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Noch ein Tipp
Bitte beachten Sie, dass Sie für das Verknoten oder Verflechten der Fransen genügend Fadenlänge zugeben. Probieren Sie vor dem Zuschneiden der Fäden aus, wie viel Länge Sie benötigen.